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Krach in der Familie über Corona?

Wie Sie über das Thema sprechen können

Hilfreiche Argumente zum Umgang mit unterschiedlichen Meinungen zur Impfung

Über Corona und die Frage der Schutzimpfung gibt es innerhalb von Familien manchmal Streit. Nicht jede Person, die sich skeptisch äußert, ist gleich ein Impfgegner oder eine Impfgegnerin. Manche Menschen zeigen sich ablehnend oder unentschlossen, weil sie nicht ausreichend oder falsch informiert sind, Vorerkrankungen haben, Angst vor der Spritze und vor Nebenwirkungen haben oder das Krankheitsrisiko nicht richtig einschätzen. Auch kursieren gefährliche Falschinformationen, ideologische Aussagen und Mythen über das Impfen. Sachliche Argumente können helfen, zur Aufklärung beizutragen. 

Wie verhalte ich mich richtig bei innerfamiliären Konflikten?

Treffen geimpfte und ungeimpfte Mitglieder einer Familie aufeinander, bleibt Streit über die Impfung oft nicht aus. Damit die Pandemie das Familienleben nicht zu sehr belastet, können Sie vereinbaren, das Thema auszusparen oder darüber miteinander in eine Diskussion zu kommen. Wichtig dabei sind diese Regeln für beide Seiten:  

  • Ruhe bewahren, 
  • ausreden lassen, 
  • einander zuhören, 
  • sachlich bleiben. 

Erwarten Sie nicht, Impfskeptiker und Impfskeptikerinnen sofort vom Gegenteil überzeugen zu können. Was Sie jedoch tun können, ist gut begründete Hinweise geben und mit wissenschaftlich belegten Argumenten zum Nachdenken anregen. Wird die Diskussion zu hitzig, ist eine Fortsetzung des Gesprächs zu einem späteren Zeitpunkt sinnvoll.



 

Wo finde ich wissenschaftlich fundierte Quellen für meine Argumentation?

Weitere InformationenWas sag ich jetzt?

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Argumente gegenüber Bedenken finden Sie auf dem Portal Zusammen gegen Corona unter „Was sag ich jetzt. Gute Argumente für die Corona-Schutzimpfung“